Advent- und Weihnachten feiern im Öko.See.Dorf – wie soll das in Coronazeiten gehen?

Der Arbeitskreis „Gemeinschaft und interne Kommunikation“ hatte sich vor der Adventszeit darüber Gedanken gemacht, wie wir im Advent mit den Mitgliedern in Kontakt bleiben können, da unsere monatlichen Dorfgemeinschaftstreffen Coronabedingt physisch bereits seit einiger Zeit nicht möglich waren.

Es entstanden verschiedene Ideen, welche wir dann umgesetzt haben und die unseres Erachtens ein voller Erfolg wurden.

Virtueller Adventskalender.
Es wurde in unserer organisations-App SPOND ein Termin für den virtuellen Adventskalender erstellt, welcher täglich mit Beiträgen von Mitgliedern bestückt werden konnte. Wir waren sehr gespannt, ob diese Idee bei den Mitgliedern Anklang finden würde, da wir auf ihre Mitwirkung angewiesen waren.

Nachdem ein Mitglied des Arbeitskreises den 1. Dezember mit einem Adventsgedicht von Ringelnatz einläutete, kamen Likes und andere positive Reaktionen von verschieden Ökodörflern in den Kommentaren. Andere wurden ermuntertet in der nachfolgenden Adventszeit weitere Beiträge zu schicken. Der Termin wurde dann immer am Abend von einem Admin von uns auf den Folgenden Tag verlegt, so dass er in Spond immer am aktuellen Tag an oberster Stelle erschien. So konnte jeden Tag ein neuer Beitrag gepostet werden, der dann jeweils wieder aufs neue kommentiert werden konnte.
Da wurden dann Fotos von Schnee- und Weihnachtsbäumen geschickt mit Kindheitsgeschichten verknüpft und dazu aufgerufen aus der eigenen Kindheit Erinnerungen hinzuzufügen. Es gab philosophische Texte, Kindergedichte, gesellschaftskritische Statements oder wie Weihnachten feiern in dem Öko.See.Dorf aussehen könnte, eine Dörflerin postete ein sehr schönes Video von sich singend an der Harfe. Bereichert wurde der Kalender dadurch, dass die Mitglieder ihre Kommentare abgaben und so eine sehr schöne Gemeinschaft entstand.

In diesem Zuge haben wir uns täglich ein wenig in Achtsamkeit geübt, da es keine Absprache darüber gab, wer, wann Beiträge abgeben würde und so war es immer ein gespanntes Warten auf den nächsten Tag und den nächsten Post.

Wir vom Arbeitskreis hatten die Aufgabe übernommen immer einen Posting in der Rückhand zu haben, falls bis zum Abend kein neuer Beitrag abgegeben wurden, die Teilnehmer waren gehalten einen eigenen Beitrag gegebenenfalls zurückzustellen, falls ein anderer Beitrag bereits schneller gepostet wurde. Tatsächlich hat dies bis auf einen einzigen Tag auch wirklich sehr gut geklappt. Es wurde in dem Chat so lebendig, dass es manche Ökodörflern fast zu viel wurde und sie ihre push-Nachrichten ausschalteten. 

Virtuelle Weihnachtsfeier.
Außerdem entstand zusätzlich die Idee eine Verlosung zu dem „Wanderwichteln“ auszurichten, welches daraus bestand, dass jeweils zwei Ausgeloste zusammen überlegen konnten, wie sie ein Treffen coronakonform gestalten konnten. Zusammen wandern, sich zuhause treffen, gemeinsam Kaffee trinken oder andere Idee konnten umgesetzt werden oder werden noch umgesetzt, je nachdem wie die Beteiligten sich entschieden hatten. Die Auslosung fand während der virtuellen Weihnachtsfeier statt, auf welche wir nicht verzichten wollten, auch wenn sie dieses Jahr nur über Zoom stattfinden konnte. Eine Teilnehmerin veranstaltete ein unterhaltsames Ratespiel, in welchem Fragen zur Geschichte des Öko.See.Dorfs gestellt wurden. Weihnachtsgeschichten und Alltägliches wurde erzählt und dabei Plätzchen gefuttert und sich mit Glühwein zugeprostet.

Trotzdem all die Treffen recht unterhaltsam waren, warten wir Alle darauf, uns wieder einmal richtig treffen zu können und beginnen nun mit den Vorbereitungen wir hoffen, dass uns bald kein Lockdown mehr einen Strich durch die Rechnung machen wird.

Für den Arbeitskreis Gemeinschaft/Interne Kommunikation

Tanja Trowitzsch, Axel Rieber

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